Hotel Edda Isafjordur
Auf zu den Westfjorden Manchmal hört man über die Westfjorde (Vestfirðir), Sie seien „Islands bestgehütetes Geheimnis“. Die Berichte über die Naturwunder jedoch, in die sich der westlichste Teil Europas bettet, verbreiten sich rasch. Die landschaftlichen Höhepunkte dieser Region sind, unter anderem, das Naturschutzgebiet Hornstrandir, die Wassersportbucht Jökulfirdir und die Vogelbeobachtungen auf der Insel Vigur. Isafjördur, die Hauptstadt der Region, verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit und ist der optimale Ausgangspunkt für Ihre Abenteuer in diesem abgeschiedenen Teil Islands. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen, oder wenn wir Ihnen bei der Organisation einer der oben genannten Aktivitäten behilflich sein können.
Die Stadt Isafjördur ist der Fischerei gewidmet und liegt im Nordwesten Islands, umgeben von hohen Gebirgen mit Lavaschichten, die bis zum Horizont reichen. Der Name der Stadt bedeutet „Eis-Fjord“. Die Stadt zählt rund 3.000 Einwohner und ist damit die größte Ansiedlung auf der Halbinsel Vestfirðir (Westfjorde). Innerhalb einer 40-minütigen Fahrt erreichen Sie sechs weitere Ortschaften. Fünf davon sind durch Tunnel miteinander verbunden. Das Haupteinkommen in Isafjördur ist schon seit den Zeiten der Ansiedlung der Fischfang. Hier wurde auch 1902 der erste Motor in ein Fischerboot (das Boot „Stanley“) eingebaut. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich die Industrie, und das früher arme Land erlangte rasch Reichtum. Die Industrie hat jedoch in den letzten Jahrzehnten einige Niederschläge erlitten, und die Zahl der Personen, die von der Fischereibranche leben können, hat sich reduziert. Für diesen Trend ist ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren verantwortlich, u. a. politische Gründe, natürliche Ursachen oder technologische Fortschritte. Diese Entwicklungen hatten zur Folge, dass die Einwohnerzahl in Isafjördur seit ihrem Höchststand in den 80er-Jahren wieder zurückgegangen ist. Die isländische Fluglinie „Flugfelag Islands“ fliegt Isafjördur regelmäßig an. Der Hafen in Isjafjördur dient nicht nur der Fischereiflotte, sondern auch den Fähren, die zu nahe gelegenen Siedlungen fahren, oder den Kreuzfahrtschiffen, die zu Besuch auf die Halbinsel kommen. Sehenswürdigkeiten Während Ihres Aufenthalts in Isafjördur ist ein Besuch des Heimatmuseums in Nedstikaupstadur ein Pflichttermin. Sie können hier die ältesten gewerblichen Gebäude Islands besichtigen. Sie sind bis heute erhalten. Das älteste Haus stammt aus 1757, und es war das Hauptgebäude des Komplexes. 1765 wurde auch für den Händler selbst ein Gebäude errichtet. Das „Teer-Haus“ („Tjöruhús“) stammt aus dem Jahr 1781, und das „Turm-Haus“ („Turnhús“) aus 1784. Als 1787 das Handelsmonopol der Dänen abgeschafft wurde, welches seit 1602 herrschte, wurde der Handel von einer Dänischen Gesellschaft weitergeführt. Diese Gesellschaft wurde später von Isländern übernommen. Die Öffnungszeiten des Museums sind von 10.00 bis 17.00 Uhr. In den Steinfeldern außerhalb des Museums wird gesalzener Dorsch getrocknet; genauso, wie man es aus vergangenen Tagen kennt. Das von Touristen und Journalisten gelobte Restaurant verfügt über ein einfaches Menü. Im Restaurant mit dem frischesten Fisch wird ebenfalls von 10.00 bis 17.00 Uhr serviert. Während Ihres Besuchs der Westfjorde sollte auf jeden Fall ein Bootsausflug auf Ihrem Plan stehen. Die Insel Vigur ist eine von drei Inseln im großen Fjord Isafjardardjup. Zwei dieser Inseln sind bewohnbar. Langgezogen und schmal verdankt die Insel Vigur ihren Namen dieser Form. „Vigur“ ist ein veraltetes Wort für „Schwert“. Das älteste Bauwerk auf dieser Insel ist eine Windmühle aus dem Jahr 1840. Es handelt sich tatsächlich um die einzige Windmühle Islands. Auch das älteste Boot Islands wurde in Vigur gefunden. Es war um 1800 gebaut worden und wurde bis ins Jahr 2000 benutzt; hauptsächlich, um Schafe zwischen der Insel und dem Festland zu transportieren. Das Boot ist in gutem Zustand und immer noch seetauglich. Bis vor kurzem war die Milchproduktion der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Insel. Heute sind es der Tourismus und die Eiderdaunen. Von Isafjördur aus gibt es regelmäßigen Bootsverkehr nach Vigur. Tungudalur ist ein ca. 2 km langes Tal im Fjordgebiet. Hier befinden sich der lokale Golf-Club (s. weiter unten), sowie der Campingplatz. Es gibt Wanderrouten, die Sie an Wasserfällen, Stromschnellen und niedrigen Birken vorbeiführen. Das Meeresmuseum in Osvor befindet sich zu Ihrer Rechten, wenn Sie in das Dorf Bolungarvik fahren. Es ist dem Fischfang und den Fischen gewidmet. Die Öffnungsperiode beginnt am 6. Juni und endet am 16. August. Während dieser Zeit ist das Museum von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Verwalter ist wie ein Matrose aus vergangenen Zeiten gekleidet: Er trägt einen Schafsfell-Overall. Am Strand gegenüber dem Museum finden Sie ein Fischerboot für sechs Ruderer und zum Trocknen aufgehängten Fisch. Wenn man die Stufen zur Fischerhütte hinaufgeht, kann man die Schlafkojen der Fischer besichtigen. Am Boden sehen Sie zahlreiche Werkzeuge und andere Utensilien. Der Museumsverwalter zeigt Ihnen, wie und wofür diese benutzt wurden. Im Meeresmuseum von Osvor können Sie außerdem das Salzhaus besichtigen, sowie auch das Steinfeld, wo der gesalzene Fisch getrocknet wurde. Das Museum zeigt, wie die Fischer früher gelebt haben und ist damit das einzige Museum seiner Art. Andere Aktivitäten Wanderwege Golf Sehenswertes abseits der touristischen Wege Das Dorf Bolungarvik ist eine kleine Ansiedlung am Rande von Ísafjardardjúp, 17 km von Isafjördur entfernt. Das Dorf hat rund 900 Einwohner, und die Hauptbeschäftigung sind auch hier der Fischfang und die Fischverarbeitung. Bolungarvik befindet sich sehr nahe an den Fischgründen. Die durchschnittliche Zeit vom Fischfang bis zur Verarbeitung an Land beträgt zwischen 2 bis 8 Stunden. Der Großteil des Fisches wird täglich frisch auf Eis verpackt und per Luftfracht nach Europa geliefert. Laut dem „Siedlungsbuch“ war Thuridur Sundafyllir, die Füllerin der Meeresstraßen, die erste Siedlerin. Die Fischerstätigkeit begann in Bolungarvik bereits im Siedlungszeitalter (870-930). Der erste Handelsposten wurde 1890 gegründet. Die Straße nach Bolungarvik entlang des Oshlid-Gebirges wurde 1950 eröffnet. Zuvor musste jeder Transport über den Seeweg erfolgen. Ein Tunnel durch die Berge, der Bolungarvik und Isafjördur miteinander verbindet, wird gerade fertiggestellt. Er wird sowohl für die Sicherheit, als auch für den Transport eine beachtliche Verbesserung darstellen. 1877 wurde in Bolungarvík eine Grundschule eröffnet. Außerdem wird jeden August die sogenannte „Woche der Liebe“ veranstaltet. (Hier handelt es sich wohl um Bemühungen, die Einwohnerzahl steigen zu lassen!) Auf Ihrem Weg nach Bolungarvik fahren Sie durch das kleine Dörfchen Hnifsdalur, welches 1971 zu Isafjördur fiel. Hier leben ca. 250 Personen. Die Haupteinnahmequelle sind auch hier der Fischfang und die Fischproduktion in der Kühlfabrik Gunnvor. Vom Budarhyrna-Berg aus sind schon zahlreiche Lawinen ins Dorf abgegangen. Das Dorf Sudavik Ein weiteres kleines Dörfchen befindet sich in Alftafjördur, ca. 17 km von Isafjördur entfernt. Ungefähr 180 Personen leben in diesem Dorf. Die Haupteinnahmequelle ist hier neben der Fischerei auch die Fischzucht. Auch der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Hauptaktivität der Touristen ist das Angeln im Meer, das Angelsportler aus vielen Ländern nach Island bringt. Außerhalb des Dorfes finden Sie markierte Wanderwege. Einer davon führt ins Innerste von Alftafjördur, zu einer Schlucht namens Valagil. Sie können hier verschiedene Lavaschichten beobachten, die den früheren Zentralvulkan unter dem Lambadals-Berg andeuten. Die Landschaft in Valagil ist atemberaubend schön. Die Strecke ist ab der Hauptstraße markiert.
Der Pfarrer von Adalvik Zauberei in den Westfjorden Wir empfehlen folgendes Buch (nur in englischer Sprache erhältlich): A Travelers Guide to Icelandic Folk Tales, von Jon R. Hjalmarsson Ein Abendspaziergang Spazieren Sie durch das Ortszentrum und beobachten Sie die alten Häuser. Es ist praktisch alles aus der isländischen Architektur vertreten. Gehen Sie auch zum Hafen, und beobachten Sie die Fischer, die ihre Fänge an Land bringen. Die Strecke nach Tungudalur und wieder zurück (s. weiter oben) beträgt ca. 4 bis 5 Kilometer. |
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