Hotel Edda Laugar i Saelingsdal
Im Herzen der Geschichte Islands Die Geschichte dieser Region ist tief in den Isländersagas verankert. Hier liegt Laugar. Das Wort „Laugar“ bedeutet „heiße Quellen“. Der Ort auf der Halbinsel Snæfellsnes ist sehr bekannt und umgeben von unberührter Natur. Eine weitere Sehenswürdigkeit wird Ihnen mit dem Leifur Eiriksson-Museum geboten. Es wurde dem ersten Europäer gewidmet, der Amerika betreten hat. Eine Bootsfahrt auf dem Breidafjördur ist ein Muss: Segeln Sie zwischen zahlreichen kleinen Inselchen durch den wunderschönen Fjord! • 45 Zimmer insgesamt Aktivitäten Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen, oder wenn wir Ihnen bei der Organisation einer der oben genannten Aktivitäten behilflich sein können.
Fahren Sie ab Budardalur die Nationalstraße Nr. 60 entlang und biegen Sie nach ca. 16 km links auf die Nationalstraße Nr. 589 ins Tal Sælingsdalur ein, um nach Laugar zu gelangen. Das Hotel Laugar liegt kurz nach der Straßenkreuzung zu Ihrer Linken. Sælingsdalur ist ein sehr fruchtbares Tal mit niedrigen Bergen. Der Hof Sælingsdalstunga zu Ihrer Rechten, am Fuße des Bergs Tungumuli, ist von historischer Bedeutung. Bis zum Jahr 1853 befand sich hier auch eine Kirche. Der Dorfvorsteher Snorri Thorgrímsson (963-1031) erbaute laut der „Saga von den Leuten auf Eyr“ hier die erste Kirche. Sie wurde dem Heiligen Vater, der Heiligen Maria und Johannes dem Täufer geweiht. Die Ruinen der Kirche können Sie noch heute sehen. Ein großer Teil der Laxdæla-Saga spielt sich in diesem Bezirk ab. Die Heldin der Saga, Gudrún Ósvífursdóttir, tauschte den Hof Sælingsdalstunga mit dem Dorfvorsteher Snorri und zog selbst nach Helgafell („Heiliger Berg“) neben Stykkishólmur auf der Halbinsel Snæfellsnes. Ein weiterer Hof – Sælingsdalslaug – liegt im selben Tal zu Ihrer Linken. Hier befindet sich auch Ihr Hotel. Das isländische Wort „Laug“ deutet auf geothermische Aktivitäten hin, denn es bedeutet „heiße Quelle“. Die beiden heißen Quellen haben eine Temperatur von ca. 60°C. Eine der Quellen wird dafür genutzt, die Wohnräume, den Swimmingpool und den Whirlpool zu heizen. Die Isländersagas erzählen von Leuten, die das Wasser aus den Becken für ihre Bäder genutzt haben. Alte Steinplatten zeigen, wie das Wasser zum Becken geleitet wurde. Im Schulgebäude können Sie außerdem ein Volksmuseum besichtigen. Das Hotel liegt 170 km von Rejkjavík und 16 km von Budardalur entfernt. Wenn Sie durch Bru und Laxárdalur fahren, ist Akureyri 291 km entfernt (s. Karte). Sie befinden sich hier im Herzen des sagenumwobenen Landes. Sehenswürdigkeiten Eiríksstadir in Haukadalur Er sagte: „Ein Land muss einen schönen Namen haben, damit die Leute hinfahren.“ Im Jahr 985 verließen 25 Schiffe Island, um nach Grönland zu segeln. Doch nur 14 Schiffe kamen auch in Grönland an. Die anderen kehrten entweder nach Island zurück, oder sie verschwanden. Der Händler Bjarni Herjolfsson war der erste Mann, der Nordamerika gesehen hatte. Er ging jedoch nicht an Land. Leifur, der Sohn von Erik dem Roten, war der erste Europäer, der das Land Amerika betrat. Laut den Sagas versuchten andere Isländer, unter ihnen Thorfinnur Karlsefni und Gudridur Thorbjarnardottir, sich in Nordamerika niederzulassen. Sie wurden aber von den Eingeborenen vertrieben. Gudridur bekam in Amerika einen Sohn, Snorri. Er war der erste Europäer, der in Nordamerika zur Welt kam. Ungefähr 100 Meter von der Replik des Hofes entfernt können Sie die Ruinen des alten Hofes besichtigen. Die Belegschaft im neuen Gebäude empfängt Sie in der Mode des 10. Jahrhunderts. Im Inneren des Hofes brennt ein Feuer. Sie erhalten sowohl mündlich als auch schriftlich interessante Informationen über den Hof und seine Geschichte. 16 km von Laugar entfernt liegt das Dorf Budardalur. Hier leben ca. 260 Personen. Das Dorf befindet sich am Ende des Fjords Hvammsfjördur (s. Karte). Die Saga von der Bewohnern des Laxárdalur (Laxdæla Saga) erzählt, dass Höskuldur Dala-Kollsson hier nach seinem ersten Ausflug nach Norwegen an Land ging und einen Laden eröffnete. Seither trägt das Tal eben diesen Namen – Budardalur („Ladental“). Seit 1899 ist das Dorf als Handelsplatz bekannt. Es ist außerdem ein Dienstleistungszentrum für die Bauerngemeinde des Bezirks Dales. Der Tourismus spielt eine immer größer werdende Rolle. In der Nähe befindet sich der Hof Höskuldsstadir, wo Höskuldur Dala-Kollson im frühen zehnten Jahrhundert lebte. Auch Hjardarholt, wo dessen Sohn Olaf Pfau seinen Hof hatte, liegt in der Nähe. Die beiden sind bekannte Charaktere der Saga von den Bewohnern des Laxárdalur (Laxdæla Saga). Eine weitere Person aus dieser Saga ist Hallgerdur Iangbrok, die Schwester von Olaf Pfau. Der Fjord Hvammsfjordur ist ein Binnenfjord und Teil des größeren Breidafjordur. Er ist ca. 45 km lang und 10 bis 12 km breit. Der innerste Teil des Fjords ist nach Norden geneigt und der gesamte Fjord sieht aus wie ein Boot. Am Eingang des Fjords befinden sich zahlreiche Inseln. In den Fjord zu segeln ist sehr gefährlich und stark von den Gezeiten abhängig. Die Gezeitenströmung in Hvammsfjördur ist dermaßen stark, dass die meisten kleineren Schiffe nicht dagegen ankämpfen können. Der innere Teil des Fjords ist tief. Hier stellt das Segeln kein Problem dar. Es befinden sich sehr wenige Fische im Fjord. Während des Winters ist er häufig zugefroren. Die Laxdæla-Saga ist eine von 43 Familiensagas aus der beachtlichen Sammlung „Islendingasogur“ („Isländersagas“'). Die Geschichten wurden auf Pergament (Tierhaut) verfasst. Die Tinte wurde aus der sogenannten Bärentraube und verschiedenen Kräutern hergestellt. Schwanenfedern dienten als Schreibgeräte. Laxdæla ist eine der bedeutendsten Isländersagas. Sie wurde ursprünglich irgendwann im 13. Jahrhundert in mittelalterlichem Isländisch verfasst (Altnordisch). Der Verfasser der Saga ist nicht bekannt. Dies gilt auch für die anderen Isländersagas und Erzählungen. Die Saga beginnt mit der Ansiedlung in Island von Audur Djúpudga (Audur die Tiefsinnige) im 10. Jahrhundert. Sie siedelte in Hvammur (s. weiter unten). Die Heldin der Saga ist Gudrun Osvifursdottir, die für ihre außergewöhnliche Schönheit bekannt war und der die Pflegebrüder Kjartan Olafsson und Bolli Thorleiksson den Hof machten. Gudrun bevorzugte Kjartan, heiratete aber Bolli, da sie hörte, Kjartan sei mit Ingibjörg verlobt, der Schwester von König Olaf Tryggvason. Die beiden Pflegebrüder verfeindeten sich, und alles endete damit, dass Bolli Kjartan tötete. Bolli wiederum wurde später von Kjartans Verwandtschaft getötet. Die Saga wird dank ihrer durchgängigen Erzählweise und der einzigartigen Personenbeschreibungen als hochwertige Literatur angesehen. Es handelt sich um epische Literatur. Möglicherweise erzählt die Saga von tatsächlichen Ereignissen. Wie viele Isländersagas ist die Saga auch in deutscher Übersetzung erhältlich. Hvammur ist ein Hof mit zugehöriger Kirche. Er liegt ca. 6 km von Laugar entfernt und ist historisch von Bedeutung. Es handelt sich um das Landgut, auf dem Audur Djúpudga siedelte. Sie war die Tochter von Ketil Flachnase in Norwegen. Audur heiratete Olaf den Weißen, den König von Dublin. Ihre beiden Söhne hießen Olaf Feilan und Thordur Gellir. In der Nähe des Hofes zu Hvammur wurde ein Ehrengrabmahl für Audur errichtet. An dieser Stelle sprach sie ihre Gebete. Wie viele andere Norweger, die in Island lebten, war auch sie Christin. Auch Hvamm-Surla Thordason und Gudný Bödvarsdóttir, die Eltern von Snorri Sturluson, lebten im 12. Jahrhundert auf Hvammur. Snorri wurde im 1179 hier geboren. Er war Historiker, Poet und Politiker. Er wurde zweimal zum Gesetzessprecher im Isländischen Parlament, dem Althing, gewählt. Außerdem ist er der Autor der Prosa-Edda, auch genannt die Jüngere Edda, und der Heimskringla, einer umfangreichen Chronik über die norwegischen Könige, die bis ins frühe Mittelalter der skandinavischen Geschichte reicht. Als Norwegen im Jahr 1905 unter die Herrschaft Schwedens fiel, sandte die norwegische Regierung das „Heimskringla“ an tausende Haushalte in Norwegen. Das Ziel bestand darin, die nationale Identität zu stärken. Lee Hollander, Professor an der Universität von Texas, übersetzte das Heimskringla ins Englische. Die Übersetzung ins Deutsche (Snorris Königsbuch) stammt von Felix Niedner. Snorri gilt auch als der Autor der Egils Saga. Snorri Sturluson wurde am 23. September 1241 in Reykholt ermordet. Sein früherer Schwiegersohn Gisur Thorvaldsson war maßgeblich an diesem grausamen Verbrechen beteiligt. Er bat jedoch seinen Freund Árni Beiskur, die Tat mit einer Axt zu vollbringen. Andere Aktivitäten Genießen Sie den Swimmingpool im Freien und den Whirlpool. Sie bringen Ihnen die verdiente Entspannung nach einem aufregenden Tag. Ein Spaziergang nach Tungustapi Sehenswertes abseits der touristischen Wege Skardsstrond - Fellsstrond Die Bauern auf Skard waren in der Regel sehr wohlhabend. Die berühmtesten unter Ihnen waren im Mittelalter Olof die Reiche und ihr Ehemann Bjorn Thorleifsson, des Königs Gesandter. Im Jahr 1467 ermordeten die Briten Bjorn in Rif auf der Halbinsel Snæfellsnes. Die Rache Olofs bestand darin, einige der Engländer festzunehmen und sie auf ihrem Hof Skard als Sklaven zu halten. Ihre Aufgaben bestanden unter anderem darin, einen Steinweg zur Kirche zu legen. Sie können diesen Steinweg nach wie vor sehen. Fragen Sie, ob Sie die Kirche besichtigen können. Das Altargemälde ist außergewöhnlich schön. Olof die Reiche schenkte es der Kirche im 15. Jahrhundert. An der Küste liegt der beeindruckende Hafen. Genießen Sie die Aussicht, die Ihnen hier geboten wird. Zwei der besten und am schönsten verzierten Manuskripte stammen vom Hof zu Skard. Das erste heißt Skards Jonsbok (Gesetzbuch). Beim zweiten Manuskript handelt es sich um Skards Geschichte über die Apostel. Der Hof befand sich seit dem 11. Jahrhundert, möglicherweise sogar seit dem Siedlungszeitalter (870-930), ständig in Besitz derselben Familie. Volkssagen aus Westisland Die Heiligen Hügel der Drei Wünsche Die Elfenkirche zu Tungustapi Arnor rief seinem Bruder zu, er solle aus dem Hügel herauskommen. Der Elfenpriester befahl, das Tor zu schließen und sagte Sveinn, dass er (Sveinn) bei ihrem nächsten Treffen sterben würde. Die Elfen verfolgten Arnor auf ihren Pferden und trampelten ihn nieder. Ein Bauer aus der Nachbarschaft fand ihn später. Arnor erzählte ihm, was passiert war. Kurz danach verstarb er. Sveinn wurde ein Mönch im Kloster von Helgafell. Als der Vater immer älter wurde und spürte, dass der Tod nicht mehr weit war, bat er seinen Sohn Sveinn, die Messe für ihn zu halten. Als Sveinn die Messe sang, wurde das Tor plötzlich aufgeblasen und er blickte direkt in den Hügel Tungustapi. Sveinn fiel zu Boden und starb. Wenige Sekunden darauf starb auch sein Vater. Nach diesem Ereignis wurde die Kirche versetzt. Der Hof liegt nun zwischen der Kirche und dem Elfenfelsen. Wir empfehlen folgendes Buch (nur in englischer Sprache erhältlich): A Travelers Guide to Icelandic Folk Tales, von Jon R. Hjalmarsson
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