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Hotel Edda Nesjum

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Der König der Gletscher

Das Hotel Edda Nesjum liegt im Herzen eines Teils von Islands erstaunlichster Landschaft.  Spüren Sie die Kraft purer Natur bei Europas größtem Gletscher, dem 8.100 km² umfassenden Vatnajökull, der 8 % der Fläche ganz Islands bedeckt. Und gleich daneben, der kleinere Gletscher Skálafellsjökull: klettern, wandern, fahren Sie an ihm hoch! In der Nähe liegt der Skaftafell Nationalpark – ein Pflichttermin! Ebenso wie der Gletschersee Jökulsárlón, die spektakuläre Kulisse für die James Bond-Filme „Stirb an einem anderen Tag“ und „Im Angesicht des Todes“.

•    38 Zimmer mit Waschbecken, 6 Zimmer mit Bad
•    Schlafsack-Unterkünfte verfügbar
•    Hotel-Restaurant mit ausgezeichnetem Meeresfrüchte-Dinnerbuffet
•    Besprechungsräume
•    Öffnungsperiode: 01. Juni bis 01. September 2012

Aktivitäten
•    Gletschertouren auf dem Schneemobil
•    Eis-Klettern
•    Bergsteigen
•    Gletschersee-Touren
•    Swimmingpools mit Whirlpools in Hofn
•    Golf (9 Loch)
•    Heimatmuseum, Naturhistorisches Museum und Meeresmuseum

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen, oder wenn wir Ihnen bei der Organisation einer der oben genannten Aktivitäten behilflich sein können.

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Das Hotel Edda Nesjum liegt 453 km von Reykjavík entfernt. Die Stadt Hofn in Hornafjördur ist nur 8 km entfernt. Von Vík in Mýrdal nach Hofn fahren Sie 272 km. Nes ist heute ein Teil der Gemeinde Hornafjördur, einer der größten Gemeinden in Island. Sie reicht vom Fluss Skeidará im Westen bis zur Region Lón im Osten. Das Gebiet ist stark geprägt vom drittgrößten Eisfeld der Erde – dem Vatnajökull (8.300 km²). Nur die Antarktis und Grönland sind größere Eisflächen. Auf Ihrem Weg nach Nesjar erwarten Sie viele der schönsten Plätze in Island – Kirkjubæjarklaustur, Nupstadir, Lómagnúpur, Skaftafell, Vatnajökull, Jökulsárlón ... bis Sie in Hofn ankommen. Die Bucht von Hornafjördur ist eine Küstenlagune, die vor zwischen 3.500 und 5.000 Jahren entstanden ist. Da der Gletscher Vatnajökull durch die globale Erwärmung immer weiter schrumpft, gewinnt das Land hier nach oben hin immer mehr an Fläche.


Sehenswürdigkeiten auf der Strecke von Vík in Mýrdal nach Nesjar

Das Kloster Kirkjubæjarklaustur
Der Name Kirkjubæjarklaustur bedeutet Kirchenhof-Kloster. Die Ortschaft ist ein Dienstleistungszentrum. Christliche Iren siedelten hier, bevor die Siedler aus Norwegen ankamen. Die Legende erzählt, dass es den Heiden verboten war, in dieser Region zu leben.
Im Jahr 1186 wurde hier ein Konvent für Klosterschwestern des Benediktiner-Ordens eröffnet. Es blieb bis zur Reformation im 16. Jahrhundert bestehen (1550). Die Namen zahlreicher umliegender Orte erinnern an das Konvent, so zum Beispiel „Die Schwestern-Klippen“, „Die Schwestern-Fälle“ und der „Hügel des Gesangs“. Der bekannte Pfarrer Jón Steingrimsson lebte hier während des Ausbruchs des Laki im Jahr 1783. Zwanzig Prozent der isländischen Bevölkerung kam während der Hungernot, die auf diese Eruption folgte, ums Leben.

Der Hof Nupstadir

Oberhalb des Hofs hängen faszinierende Klippen aus Hyaloklastit und Basalt. Gemeinsam formen diese Materialien interessante Gipfel und Türme. Hyaloklastit ist ein Aggregat aus feinen Glasteilen, die von einem plötzlichen Kontakt von heißem Magma entweder mit kaltem Wasser oder mit wassergesättigtem Sediment entstehen. Bevor in den Jahren 1960 und 1970 die Brücken in diesem Gebiet erbaut wurden, war es extrem schwierig, die Gletscherflüsse auf den großen Sandflächen zu überqueren. Pferde waren das einzige zuverlässige Transportmittel. Die fähigsten Reisenden wurden „Wassermänner“ genannt, und ihre Pferde „Wasserpferde“. Der Bauer von Nupstadur, Hannes Jonsson (1880-1968) war einer dieser Experten. Besichtigen Sie auch die alte Torfkirche aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist die kleinste Kirche in Island. Sie wurde renoviert und befindet sich nun in der Obhut des Nationalmuseums.
Das Nationalmuseum plant auch eine Wiederherstellung der Gebäude des alten Torf-Hofes.

Der Berg Lomagnupur
Der malerische Berdg Lomagnupur (688 m hoch) liegt gleich östlich des Hofs Nupstadur. Er ist bekannt aus Flosis Traum aus der Saga von Njal. In Flosis Traum kam ein Riese aus dem Berg und zählte die Namen der Brandstifter in der Reihenfolge auf, in der sie von Kari und seinen Männern getötet werden würden. Sie finden hier eine von Islands höchsten senkrechten Klippen (400-600 m hoch). Ein großer Teil des Berges stürzte 1790 zusammen. Heute liegen die großen Felsen unterhalb der Klippen am Strand. Zwischen den Felsen hat sich ein wunderschöner See geformt. Lómagnúpur war einst ein Kap auf der südlichen Küste.

Der Nationalpark Skaftafell
Skaftafell war früher ein Gehöft. Heute jedoch ist es Teil eines Nationalparks. Auch dieser Hof kommt in der Saga von Njal vor, denn hier lebte Flosis Bruder. Flosi war das Gemeindeoberhaupt. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass der Hof in Bergthorshvoll mitsamt Njal und seiner Familie niedergebrannt wurde. Flosi lebte in Svinafell, ein bisschen weiter östlich. Drei Gletscherarme vom Vatnajökull befinden sich in diesem Gebiet: Skeidarárjökull, Skaftafellsjökull und Morsarjökull. Zum Teil verdankt Skaftafell seine Bekanntheit der Nähe zum Gletscher Vatnajökull. In Skaftafell scheint die Sonne öfter als in anderen Orten im Süden. Außerdem ist das Wetter milder, weil die Region im Süden vom östlichen Wind und Regen abgeschirmt wird: Von Islands höchstem Berg, dem Öræfajökull (2.110 m hoch).

Der Hof Svinafell

Svinafell ist der Hof von Flosi Thordarson aus der Saga von Njal. In den Bergen oberhalb des Hofes finden Sie faszinierende Sedimentablagerungen, in denen sich Fossilien abgelagert haben, die ca. 500 Jahre alt sind. Es handelt sich um feinkörnigen Sandstein, in dem Abdrücke von Blättern von Erlen, Birken und Ebereschen zu sehen sind, um nur einige zu nennen. Der Berg Hafrafell neben dem Hof war in der Vergangenheit umgeben von zwei Gletschern: Svínafellsjökull und Skaftafellsjökull. Hier bietet sich Ihnen die perfekte Gelegenheit, näher an einen Gletscher heranzutreten. Seien Sie jedoch vorsichtig!

Der Oraefajokull ist der höchste Berg Islands (2.110 m hoch). Dieser Gletscher verbindet sich vom Süden aus mit Vatnajökull. Er zählt zu den drei Stratovulkanen in Island. Die letzten Ausbrüche fanden 1362 und 1727 statt. Der Name Oræfi steht für Wildnis oder Ödland. Die 24 Höfe des Bezirks wurden bei der Eruption im Jahr 1362 vollständig zerstört. Es handelte sich um die größte Bimsstein-Eruption seit 800 v. Chr. Das Volumen wird auf 10 m³ geschätzt. Das Ausmaß war ähnlich dem Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen im Jahr 1991. Ein gigantischer Jökulhlaup (Gletscherlauf) war die Folge. Der Ausbruch im Jahr 1727 dauerte ein volles Jahr. Bimsstein und Asche verdunkelten den Himmel. Tagsüber war es finster wie nachts. Es folgte ein weiterer katastrophaler Jökulhlaup.

Der Vatnajokull ist nach der Antarktis und Grönland die größte Eismasse der Welt.
Ursprünglich lautete der Name des Gletschers vermutlich Grimsvatnajökull. Unter dem Gletscher Vatnajökull liegt Grimsvötn, ein subglazialer See ganz oben auf der Caldera des aktivsten Zentralvulkans Islands. Der Grimsvötn Caldera-See wird jedes Jahr entwässert. Der Jökulhlaup (Gletscherlauf) fließt in die Sandgebiete südlich des Gletschers. Der Vatnajökull hat eine Fläche von 8.300 km².

Was ist ein Jökulhlaup?

Unter einem Jökulhlaup versteht man einen plötzlichen, gewaltigen Anstieg der Absonderung von Schmelzwasser, von einem Gletscher oder einer Eiskappe stammend und manchmal ausgelöst von vulkanischer Aktivität unterhalb der Erdoberfläche. Der Jökulhlaup von 1996 zum Beispiel zerstörte viele Brücken und die Straße rund um Skaftafell.

Der Gletschersee Jokulsarlon

Die große Sanderfläche unterhalb des Gletschers heißt Breidamerkursandur. Ihre Oberfläche ist von einem Geflecht aus Flüssen durchzogen. Das Wort sandur ist isländisch und wird weltweit in der Fachsprache der Geologie für dieses Naturphänomen verwendet. Der Sand wird durchgehend von Sedimenten aus den zahlreichen Gletscherflüssen gebildet, die durch diese Fläche fließen. Der Fluss Jökulsá ist der größte von ihnen. Er fließt heute genau durch die Mitte der Sanderfläche und ist nur 1.500 m lang. In diesem Fluss fließt mehr Wasser als in den meisten isländischen Flüssen – 300 m³/s (300 t/s). Um die Wende des 19. Jahrhunderts herum war der Fluss sogar noch kürzer. Es fanden jedoch in der letzten Zeit beachtliche Veränderungen in der Region statt, und ein tiefer See formte sich. Die Bildung des Sees begann in den Jahren 1934/35. Heute ist er ca. 200 m tief. Der Grund des Sees liegt unter dem Meeresspiegel. Bei Flut läuft das Salzwasser aus dem Meer in den See. Große Gletscherkalbungen des Gletscherarmes treiben im See. Der Fluss Jökulsá stellte früher eine beachtliche Behinderung für Transporte aller Art dar. Es wurde ein Weg über den Gletscher markiert. 1927 fielen ein Mann und sieben Pferde in eine Spalte im Eis, die sich plötzlich im Gletscher bildete. Dies war der letzte Unfall, der sich hier ereignete. Unter der Brücke können häufig Robben dabei beobachtet werden, wie sie die Fische fangen, die ihnen die Flut anschwemmt. Auch hier gibt es viele verschiedene Vogelarten. Das Gebiet ist zum Beispiel die Heimat der großen Raubmöwe, der Heringsmöwe und vieler anderer Vögel. Nehmen Sie sich Zeit für eine Bootstour auf dem See: Während Sie zwischen den Eisbergen treiben, können Sie die unvergesslichen Ereignisse auf Fotos festhalten! Die Eisberge sind besonders beeindruckende Fotomotive. Am Gletschersee Jökulsárlón wurden zwei James Bond-Filme gedreht: „Stirb an einem anderen Tag“ und „Im Angesicht des Todes“.

Sie befinden sich nun 60 km von Ihrem Hotel (Hotel Edda Nesjum) entfernt. Das Hotel liegt nahe der Straße und ist deutlich mit Schildern und Flaggen (Hotel Edda) gekennzeichnet. Hofn liegt 8 km östlich Ihres Hotels.

Die Stadt Hofn in Hornafjördur
Im gesamten Bezirk Hornafjördur leben ca. 2.100 Personen, davon 1.800 in Hofn. Hofn liegt an der Lagune Hornafjördur. Diese wird von vielen Gletscherflüssen geformt, die vom Gletscher Vatnajökull herunterfließen. Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind der Fischfang und damit verbundende Leichtindustrien, sowie auch der Handel und der Tourismus. Das Wort „Hofn“ bedeutet „Hafen“. Die Ortschaft ist auch ein Dienstleistungszentrum für den gesamten Bezirk. Hofn bietet viele sehenswerte Attraktionen. Einige davon werden im Folgenden angeführt. Der große Gletscher Vatnajökull dominiert den gesamten Horizont im Osten und im Norden.

Andere Aktivitäten

Das Heimatmuseum Gamlabud
Gamlabud ist ein sehenswertes Heimatmuseum. Das Gebäude wurde ursprünglich im Jahr 1864 weiter östlich nahe dem Weiher Papós erbaut. Es diente als Lokal für eine Gemischtwarenhandlung. 1897 wurde das Gebäude nach Hofn versetzt. Für die Dauer von 80 Jahren wurde es dort weiter als Gemischtwarenhandlung betrieben. Als es in ein Heimatmuseum umfunktioniert wurde, erhielt das Gebäude den Namen Gamlabud („das alte Geschäft“). Das Museum ist täglich von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Gletscherausstellung und Informations-Center
Die Ausstellung ist in fünf verschiedene Teile aufgeteilt und das ganze Jahr über geöffnet. Sie können hier Rentiere sehen, dem Gesang verschiedener Vögel lauschen, und in eine Gletscherspalte und eine Eishöhle spazieren. Sehen Sie James Bond beim Gletschersee Jökulsárlón, und besichtigen Sie Multimedia-Ausstellungen über Gletscher. Der Ausblick, der Ihnen von ganz oben geboten wird, versetzt bestimmt auch Sie ins Staunen. Die Shows zeigen Ihnen viele Aspekte der Natur sowie Erkenntnisse der Gletscherwissenschaft. Ausgewählte Stipendiaten, Wissenschaftler und Künstler haben die Texte, die Informationstafeln, die Filme, etc. erstellt.
Die Ausstellung befindet sich im gesamten Bezirk, mit gekennzeichneten Stellen, an denen Sie Beweise von Gletscheraktivitäten beobachten können. Auf einem großen Bildschirm wird Ihnen ein Film über den Vatnajökull präsentiert. Drei weitere Filme werden auf 42"-Bildschirmen vorgeführt. Das Informations-Center befindet sich bei der Gletscherausstellung.

Die Lagerhalle ist eine nette Location beim Hafen. Hier befinden sich ein Meeresmuseum und ein Handwerksladen, in dem selbstgemachte Waren verkauft werden. Die Lagerhalle ist vom 1. Juni bis 31. August von 13.00 bis 17.00 geöffnet.

Sehenswertes abseits der touristischen Wege

Der Hof Stokknes neben Vestrahorn
Nach Stokknes fahren Sie ca. 12 km. Nehmen Sie die Seitenstraße, um zum verlassenen Hof Horn zu gelangen. Das Gebiet ist außerordentlich idyllisch. Der alte Hof ist wahrscheinlich der am meisten fotografierte Hof Islands. Während des Kalten Kriegs betrieb die NATO in Stokknes eine Radarstation. Die Station wurde im Jahr 2000 geschlossen. Stokknes ist ein beliebter Ort in Island. Viele Leute kommen hier her, um die Robben auf den Schären zu beobachten.

Der Berg Vestrahorn
Vestrahorn ist ein ca. 454 m hoher Berg zwischen den beiden Seen Skardsfjördur und Papafjördur in der Nähe von Stokksnes (das isländische Wort „fjördur“ bedeutet „Fjord“). Dieser Berg ist einer von wenigen in Island, die gänzlich aus Gabbro bestehen (Gabbro ist ein grobkörniges Vulkangestein). Sowohl Vestrahorn als auch Eystrahorn werden von Plutonit gebildet (Plutonitgestein sind vulkanische Felsen, die in großer Tiefe kristallisiert sind). Bei beiden Bergen handelt es sich um Intrusionen, die außen von Basaltschichten durchzogen waren. In der Eiszeit haben die Gletscher die Basaltschicht abgeschliffen.

Der Berg Eystrahorn
Die Straße nach Hvalsnes in Eystrahorn ist ca. 45 km lang. Dieser Ausflug lohnt sich gewiss! Lassen Sie sich vor der bezaubernden Landschaft beeindrucken. Der Berg Eystrahorn erhebt sich auf der Halbinsel Hvalsnes 765 m in die Höhe. Das Gestein des Berges ist reich an Gabbro und Granophyr – in Island seltene Plutonitfelsen (Granophyr ist ein helles, klein- bis feinkörniges Vulkangestein). Zwischen Stokksnes und Eystrahorn erstreckt sich ein langer Sandstrand mit zwei Seen: Papafjördur und Lonsfjördur. In diesem Berg wurden verschiedenste Metalle entdeckt, u. a. Gold, Silber und Quecksilber.


Volkssagen aus Südostisland

Die Trollfrauen von Skaftafell
Diese Geschichte erzählt uns von zwei Bauern in Skaftafell, Bjarni und Einar, und den Trollfrauen, die sie kannten. Eine der Trollfrauen lebte in einer Höhle oben in den Skaftafell-Wäldern. Eines Winters half sie Bjarni dabei, einen Barbaren zu töten, der als einziger ein Schiffsunglück überlebt hatte. Man sagt, ihre Höhle existiert immer noch. Auch Einar soll eine gewisse Trollfrau gekannt haben. Der letzte Teil dieser Geschichte erzählt von den Erlebnissen der beiden, zum Beispiel, als sie gemeinsam den Skeidará-Fluss überquerten. Einar baute eine Kupferkanone, die heute noch in Skaftafell vorzufinden ist.

Die Feuerzeremonie in Kirkjubæjarklaustur
Die Geschichte erzählt von der Zeremonie am Sonntag, den 20. Juni 1783, als Pfarrer Jón Steingrimsson die Pfarre zusammenrief, um gemeinsam zu beten. Die Lava des Laki-Ausbruchs lief direkt auf die Kirche zu. Als die Leute nach ihren Gebeten aus der Kirche traten, stellten Sie fest, dass die Lava nicht weitergelaufen war. Diese Messe wird seither die Feuerzeremonie genannt. Der Pfarrer wurde in Klaustur begraben und ist lokal sehr bekannt. Eine Gedenkkapelle wurde zu seinen Ehren gebaut. Halten Sie hier und besichtigen Sie die Kapelle und die Basaltsäule neben ihr. Sie wird Kirkjugolf genannt (der Kirchenboden) und ist ein unübliches Naturgebilde.

Der Pfarrer von Einholt
Diese Geschichte aus dem 18. Jahrhundert erzählt von Pfarrer Vigfus Benediktsson. Er war Pfarrer in Kalfafell, westlich von Hornafjördur. Er hatte mit diversen übernatürlichen Prüfungen und Problemen zu kämpfen. Glücklicherweise lebten genügend Frauen in seinem Haushalt. Diese wussten, was zu tun war.
Wir empfehlen folgendes Buch (nur in englischer Sprache erhältlich): A Travelers Guide to Icelandic Folk Tales, von Jon R. Hjalmarsson

Ein Abendspaziergang
Das Vogelschutzgebiet in Osland
Osland ist eine Insel mit einer Brücke. Die großen Wattenmeere in Osland beherbergen eine vielfältige Vogelwelt. An manchen Tagen können Sie hier viele verschiedene Vögel beobachten, z. B. Küstenseeschwalben, Meerstrandläufer, Rotschenkel, Alpenstrandläufer und diverse Möwen. Die meisten Zugvögel, die nach Island kommen, machen ihren ersten Stopp im Bezirk Hornafjördur. Sie können in Osland außerdem von Lava bedeckte Baumfossilien betrachten. Der Ausblick von Osland auf den Gletscher Vatnajökull lohnt sich! Das Gebiet ist seit 1982 geschützt.
 
 

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