Hotel Edda Storutjarnir
Wale, Wälder und Wasserfälle Die Umgebung des Hotels Edda Storutjarnir bietet Ihnen einige der berühmtesten Attraktionen Nordislands, unter ihnen auch Dettifoss, Europas mächtigster Wasserfall. Andere beliebte Ausflüge führen Sie zum Beispiel für Walbeobachtungen in die Nähe von Húsavík oder an den herrlichen See Mývatn mit seiner unvergleichbaren Vogelwelt, zu wunderschönen Fjorden oder beeindruckenden Vulkankratern. Vergessen Sie nicht, sich nach einem anstrengenden Tag in den naheliegenden Thermalbädern zu entspannen. Außerdem finden Sie hier auch die bezaubernden Wälder von Vaglaskógur und Ásbyrgi, die hufeisenförmige Schlucht – legendenhaftes Zuhause der Götter der Wikinger. • 44 Zimmer: 16 Edda Plus-Zimmer mit Badezimmer, TV und Telefon, und 28 Zimmer mit Waschbecken Aktivitäten Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen, oder wenn wir Ihnen bei der Organisation einer der oben genannten Aktivitäten behilflich sein können.
Storutjarnir liegt in Ljosavatnskard, einem breiten Tal zwischen Fnjoskadalur im Westen und Bardardalur im Osten (s. Karte). Auf beiden Seiten befinden sich hohe Gebirge. Schuttablagerungen (Moränen), die von Eiszeitgletschern übrig geblieben sind, liegen über das Tal verstreut. Im Osten des Tals können Sie den Ljósavatn-See besichtigen. Der Eistaucher (Gavia Immer), ein nordamerikanischer Vogel, kann hier häufig beobachtet werden. Hier stand der Hof des Häuptlings Thorgeir Thorkelsson, der im Jahr 1000 erklärte, dass die Christliche Religion Islands offizielle Religion sein sollte. Die Internatsschule in Storutjarnir wird im Sommer als Hotel geführt. Auf der Nationalstraße Nr. 1 liegt Egilsstadir 273 km von Storutjarnir entfernt. Nach Akureyri fahren Sie von Storutjarnir 45 km.
Der Wasserfall Godafoss liegt 6 km von Storutjarnir entfernt. Bleiben Sie auf Ihrer Fahrt zum Godafoss-Wasserfall auch bei der Kirche östlich vom Ljósavatn-See stehen (rechts abbiegen). Das Altargemälde dieser Kirche ist bewundernswert, es gibt kein vergleichbares. Der Godafoss-Wasserfall befindet sich im Fluss Skjálfandafljót in der Nähe des Fosshóll-Hofs in Bardardalur (s. Karte). Einen beachtlichen Teil seiner Strecke fließt dieser Fluss in einer Klamm. Die Isländersagas erzählen uns, dass Thorgeir Thorkelsson, der Häuptling von Ljósavatn, seine heidnischen Götzen in den Godafoss-Wasserfall warf, als er vom Althing nach Haus kam und erklärte, dass das Christentum die nationale Religion Islands sei. Das Wort „Godafoss“ bedeutet „Wasserfall der Götter“. Spazieren Sie flussabwärts in Richtung Fosshóll und besichtigen Sie die eigenartigen Felsformationen. Die Pseudokrater in Skútustadir Dimmuborgir - die dunkle Stadt Der See Myvatn liegt 40 km von Storutjarnir entfernt. Die natürliche Schönheit des Mývatn-Sees und seiner Umgebung entstand während tausenden von Jahren durch vulkanische Aktivitäten. Mit einer Fläche von 36,5 km² ist der See für seine außergewöhnliche Vogelwelt bekannt. Sie können hier 17 verschiedene Enten-Spezies beobachten. Jede in Island ansässige Entenart ist am Mývatn-See und auch im Laxa-Fluss („Lachsfluss“, Abfluss des Mývatn-Sees) zu finden. Unter ihnen befinden sich zwei nordamerikanische Entenarten, die nirgends sonst in Europa brüten: Die Kragenente und die Spatelente. Der See ist seicht und eignet sich daher optimal für die tauchende Futtersuche der Enten. Das Wort „Mývatn“ bedeutet „Mücke“. Gemeint sind die (chironomidae). Zwei unterschiedliche Arten kommen im See vor. Sie sind ein wichtiger Teil der Nahrungskette. Eine kugelförmige grüne Alge (cladophora segagropila) wächst außerdem am Grund des Mývatn-Sees. Dieselbe Alge kommt auch im Akan-See auf der Hokkaido-Insel in Japan vor. In Japan wird diese Alge Marimo genannt. Ihre isländische Bezeichnung ist Vatnamyll. Der Mývatn-See ist außerdem reich an Forellen. Die Bauern fischen diese in Netzen, oder – während des Winters – durch das Eis. Bleiben Sie auf Ihrer Rückfahrt nach Storutjarnir in Reykjahlíd am nördlichen Ufer des Sees stehen. Probieren Sie dort das Schwarzbrot, das in heißem Lehm über Nacht gebacken wird. Serviert wird es als Beilage zur Räucherforelle aus dem See. Köstlich! Beobachten Sie die Tumuli in der Lava. Unter Tumulus (EZ) oder Tumuli (MZ) versteht man Anhäufungen oder kuppelähnliche Erhebungen auf der Kruste eines Lavastroms. Die Lava stammt vom Vulkanausbruch aus dem Jahr 1724. Bis auf das Graumoos ist die Vegetation noch immer nicht wieder hergestellt. Es dauert in der Regel ca. 1.000 Jahre, bis auf Lava wieder Erde entstehen kann. Der Bergrücken Namafjall Das Vulkansystem Krafla Die Bucht bei Husavík liegt 50 km von Storutjarnir entfernt. Dieses kleine Dorf ist in Island sehr bekannt für Walbeobachtungen. Der Name „Húsavík“ ist vermutlich der älteste Name für eine Ortschaft in Island. Der Forschungsreisende Gardar Svavarsson segelte um das Land und fand heraus, dass es sich um eine Insel handelte. Er errichtete für kalte Winter ein Haus in einer kleinen Bucht und nannte den Ort Húsavík. „Hús“ bedeutet „Haus“, und „Vík“ „kleine Bucht“. Das Walmuseum in Húsavík informiert Sie ausführlich über die Themen Wale und Walfang im Laufe der Jahrhunderte. Der Fischfang und die Fischverarbeitung stellen die Haupteinnahmequelle der Einwohner dar. Die Kirche des Ortes ist sehr beeindruckend. Sie wurde 1907 geweiht. Zu dieser Zeit bot sie sämtlichen Gemeindebewohnern Platz. Sie wurde als Symbol für Husavik angesehen. Der Architekt dieses Bauwerks heißt Rögnvaldur Ólafsson. Er errichtete im selben Design drei weitere, jedoch kleinere Kirchen in Island. Im Wal-Center (Informationszentrum) kann ein Rundgang in einer Fischfabrik gebucht werden. Auf dieser Tour wird Ihnen gezeigt, wie Fisch verarbeitet wird. Außerdem wird Ihnen das isländische Quotensystem für Fischerei-Management vorgestellt. Das Dorf liegt sehr nahe am Polarkreis. Im Sommer gibt es dort 24 Stunden Tageslicht. Die Mitternachtssonne verleiht dem Himmel oft einen romantischen Glanz. Im Winter, wenn die Nächte lang sind, ist der Himmel regelmäßig mit dem Polarlicht (Aurora Borealis) oder mit Sternen geschmückt. Sehenswertes abseits der touristischen Wege Der Aschekrater Hverfjall befindet sich zu Ihrer Rechten in der Nähe von Dimmuborgir. Es handelt sich um einen kreisförmigen Aschekrater, der sich als Folge einer Wasserdampfexplosion vor ca. 2.700 Jahren gebildet hat. Gehen Sie zum Rand des Kraters hinauf und genießen Sie den Ausblick über den Mývatn-See. Achtung! Seien Sie vorsichtig, vor allem beim Abstieg. Verletzen Sie sich nicht an den Knien! Der Wasserfall Aldeyjarfoss ist laut Meinung vieler einer der schönsten Wasserfälle ganz Islands. Die ihn umrahmenden schwarzen Basaltsäulen und die vielen „Trollweiber-Töpfe“ – (skessukatlar) spielen eine große Rolle für die Beliebtheit dieses Wasserfalls. Er befindet sich im Tal Bardardalur (s. Karte), dem längsten bewohnten Tal Islands. Zwischen dem äußersten und dem innersten Hof liegen ca. 35 km. Um zum Wasserfall Aldeyjarfoss zu gelangen, fahren Sie ca. 34 km südlich entlang dem Fluss Skjálfandafljót im Westen. Der Wasserfall Godafoss befindet sich zufällig in diesem 178 km langen Fluss. Kurz nachdem Sie an dem Hof Mýri vorbeigefahren sind, finden Sie zu Ihrer Linken einen Parkplatz. Von hier aus bringt Sie ein kurzer Spaziergang zum Wasserfall. Der Name „Aldey“ bedeutet „Welleninsel“. Das Wasser ist so mächtig, dass es nach oben springt und unterhalb des Wasserfalles eine Art Insel formt. Diesem Phänomen verdankt der Wasserfall seinen Namen. Auch für Picknicks an der frischen Luft ist diese Region beliebt. Die Schlucht Asbyrgi liegt ungefähr 66 km von Husavik entfernt. Unternehmen Sie eine Rundfahrt um die Halbinsel Tjornes (s. Karte). Ásbyrgi ist eine ovale Vertiefung, die während katastrophaler Überschwemmungen vor tausenden Jahren geformt wurde. Das Wort „Ásbyrgi“ bedeutet „Gottes Schutzwall“. Der Fluss Jökulsá schuf die Felsformation während zweier extremer Gletscherläufe (Jökulhlaup). Der erste dieser Gletscherläufe fand vor ca. 4.600 Jahren statt, der zweite vor ungefähr 3.000 Jahren. Ásbyrgi ist ein ruhiges Plätzchen. Heute erinnert nichts mehr an die unglaubliche Kraft des Wassers, das diese Vertiefung aus dem robusten Felsen kerbte. Die Form und auch die Größe dieser Felsformation ließen die Siedler sofort an die Götter denken. Besorgen Sie sich gleich nachdem Sie Ihr Auto geparkt haben eine Broschüre und spazieren Sie zu dem kleinen Teich Botnstjörn. Die Klippen sind hier ca. 100 m hoch. Die Sturmvögel nisten in den Klippen selbst, und im unteren Bereich leben die Pfeifenten. Die Vegetation besteht aus Kiefernwäldern und niedrigen Birken. Dazwischen finden sich Ebereschen. Gegenüber dem Parkplatz liegt ein schönes Picknick-Areal. Genießen Sie die Natur! Volkssagen aus Nordisland Asbyrgi: Der Hufabdruck von Sleipnir Wir empfehlen folgendes Buch (nur in englischer Sprache erhältlich): A Travelers Guide to Icelandic Folk Tales, von Jon R. Hjalmarsson Ein Abendspaziergang Erkundigen Sie sich an der Rezeption, in welcher Richtung sich die Wanderwege zu den Fischteichen Nipholstjorn und Ljósavatn befinden. Am Ufer des Ljósavatn-Sees laden wurden Tische aufgestellt, die Sie zu einem gemütlichen Picknick einladen.
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Wichtige InformationenHotel Edda - Storutjarnir
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